Viele nutzen KI und sind frustriert von generischen Ergebnissen. Der Grund: Sie sagen der KI nicht klar genug, was sie NICHT tun soll. Das ist wie einem Kind zu sagen, es soll brav sein, statt „Fass die heisse Herdplatte nicht an.“ KI braucht konkrete Negativ-Prompts, um wirklich wertvolle Ergebnisse zu liefern.
**Warum das wichtig ist:** KI arbeitet mit Wahrscheinlichkeiten. Sie versucht, zu gefallen und alle denkbaren Informationen einzubeziehen. Wenn du nicht explizit ausschliesst, was unerwünscht ist, wird sie es wahrscheinlich integrieren. Das führt zu Fülltext, Floskeln oder Inhalten, die nicht zu deiner Nische passen.
**Konkrete Beispiele für Coaches & Berater:**
* **Marketingtexte:** Statt „Schreibe einen LinkedIn-Post über mein Coaching“, versuche „Schreibe einen LinkedIn-Post über mein Coaching. Vermeide ‚Game-Changer‘, ‚Erfolgsformel‘, ’schnelllebige Welt‘ und leere Versprechungen. Sei direkt, ehrlich und nenne ein konkretes Problem, das ich löse.“
* **Inhaltsentwicklung:** Für einen Blogartikel: „Erstelle Gliederung für einen Artikel über Zeitmanagement. Nimm keine Konzepte wie ‚Pomodoro-Technik‘ oder ‚Eisenhower-Matrix‘ auf, da mein Ansatz einzigartig ist. Fokussier dich auf die psychologischen Hürden.“
* **Kundenkommunikation:** Bei E-Mail-Entwürfen: „Formuliere eine Follow-up-E-Mail nach einem Erstgespräch. Schreibe keine Floskeln wie ‚Ich hoffe, es geht dir gut‘ und vermeide Marketing-Jargon. Sei persönlich, direkt und betone den Mehrwert des nächsten Schrittes klar.“
**Der Effekt:** Mit Negativ-Prompts gibst du der KI Leitplanken. Du trainierst sie, deinen Stil und deine Anforderungen zu verstehen. Das spart dir Korrekturzeit und liefert Ergebnisse, die du fast 1:1 übernehmen kannst. Es geht darum, nicht nur zu wissen, was man will, sondern auch, was man absolut nicht will.
